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Aus der Edith Polland-Dülfer – Sammlung – Mülheimer Kunstverein KKRR

Hier ein kleiner Einblick in die Sammlung aus dem Nachlass der großen Mülheimer Malerin Edith Polland-Dülfer (1931-2018), der vom Mülheimer Kunstverein KKRR betreut wird.

Pressefoto: Edith Polland-Dülfer mit ihrem Portrait von Peter Ustinow (1921-2004) (Goldenes Schlitzohr 1987)

Kuratierte Zusammenfassung: „E.P.D.“ – Werk, Kontext, Sichtbarkeit

1. Künstlerische Identität

E.P.D. steht als prägnantes Kürzel für die Künstlerin Edith Polland‑Dülfer (1931–2018). Es erscheint in:

  • Signaturen auf Zeichnungen, Aquarellen und Porträts
  • Archivmaterialien
  • Presseberichten
  • Ausstellungskontexten
  • Digitalen Sammlungsseiten

Das Kürzel fungiert als Markenzeichen einer Künstlerin, die mit wenigen Strichen präzise Charaktere, Atmosphären und Bewegungen einfing.

2. Werkgruppen, die online sichtbar sind

A. Zeichnungen (Tusche / Feder)

  • Schnelle, präzise Linienführung
  • Häufig mit E.P.D. signiert
  • Musikerporträts, Schauspieler, Alltagsszenen
  • Reisezeichnungen (Tunesien, Ungarn, Spanien, Saarn)

B. Aquarelle

  • Landschaften (Ruhrgebiet, Calpe, Saarn)
  • Figurenstudien
  • Stadtansichten
  • Farbige, atmosphärische Arbeiten mit leichter, transparenter Technik

C. Porträts prominenter Persönlichkeiten

Viele davon signiert von den Dargestellten – ein Alleinstellungsmerkmal der Künstlerin.

Beispiele:

  • Bernhard Minetti (während „König Lear“)
  • Ray Charles
  • Paul Simon & Art Garfunkel
  • Chris Barber Band (komplette Band signiert)
  • Peter Ustinow (Pressefoto + Porträt)

D. Leporellos & Reisebücher

  • Mehrseitige, zusammenhängende Zeichnungsfolgen
  • Dokumentation von Reisen, Konzerten, Theaterbesuchen
  • Sehr charakteristisch für ihr mobiles Arbeiten

E. Dokumente & Archivmaterial

  • Presseberichte
  • Einladungskarten
  • Gästebücher
  • Ausstellungsflyer
  • Schriftverkehr mit Museen
  • Internationale Ausstellungshistorie

3. Sichtbare Signaturtypen

Online erscheinen folgende Varianten:

SignaturKontext
E.P.D.Standardkürzel, häufig bei Tuschezeichnungen
Edith Polland‑DülferVollsignatur, oft bei Aquarellen
E. Polland‑DülferVarianten bei Porträts
Polland‑DülferBei späteren Arbeiten
E.P.D. + JahreszahlTypisch für Reisezeichnungen

4. Institutionelle Sichtbarkeit

Die wichtigsten Orte, an denen E.P.D.-Material online sichtbar ist:

  • Ständige Sammlung Edith Polland‑Dülfer (MMKM / RUHR GALLERY MÜLHEIM)
  • Mülheimer Kunstverein KKRR (Nachlassbetreuung, Archiv, Ausstellungen)
  • Offizielle Website der Künstlerin (Biografie, Werkgruppen, Zitate)
  • Presseartikel & Dokumentationen (Lebensweg, Reisen, Musikporträts)

Diese Quellen bilden zusammen ein kohärentes öffentliches Bild der Künstlerin.

5. Kuratorische Einordnung

Edith Polland‑Dülfer ist online klar erkennbar als:

  • Porträtistin mit außergewöhnlicher Live‑Zeichentechnik
  • Reisekünstlerin, die Eindrücke unmittelbar festhielt
  • Chronistin von Musik, Theater und Literatur
  • Künstlerin mit internationaler Ausstellungshistorie
  • Zeugin einer Epoche, deren Porträts oft von den Dargestellten selbst signiert wurden

Das Kürzel E.P.D. steht damit für eine präzise, schnelle, charakterstarke Handschrift, die sowohl dokumentarisch als auch künstlerisch eigenständig ist.

Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Schönheit des Abends oder glamouröse Erscheinung

Die kleine Auswahl – nach Entstehungsjahr sortiert – soll einen Einblick in die Breite des Schaffens der Künstlerin geben. Die Auswahl wird fortlaufend ergänzt.

Alle Rechte liegen beim Mülheimer Kunstverein KKRR.

Edith Polland Zeichnung / Collage mit Stoffen auf Karton – 40 x 30 cm – 1950 – Arbeit während des Studiums an der Meisterschule für Mode in München
Signiert Edith „Elegante Welt“ Aus dem Studienmappe 1950 . Kohle / Wasserfarbe auf Karton – 40 x 30 cm – 1950
Bildnis des schwedischen Malers Eduard Bechteler (1890-1948) ein Vorbild für Edith Polland Dülfer – Tusche auf Papier – 23,5 x 18 cm – 1962
Bechteler, ansässig ab 1933 in Nasaker-Schweden, stud. als Meisterschüler u.a. bei Wilhelm von Zügel und bei Max Doerner an der Kunstakademie München. Edith Polland Dülfer war insbesondere vom Lebensstil des Malers mit seinem Künstlerhaus mit Dauerausstellungen und dessen Reiselust begeistert.
Edith Polland-Dülfer „Duett Flügel & Kontrabass“ Tusche auf Papier , 30,5 x 23,5 cm, 1969
Edith Polland-Dülfer „o.T.“ Tusche und Wasserfarben auf Hochglanzpapier 13 x 17 cm oben rechts signiert E.P.D. – 1978
Edith Polland-Dülfer „Ruhrtal“ Aquarell auf Papier , 15 x 21 cm, 1985
Edith Polland-Dülfer „Dorf-Saarn“ Tusche auf Zeichenkarton , 30 x 21 cm, 19??
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Schloss Broich – HISTORISCHES MUSEUM
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO #RuhrtalstadtMülheim #CoolCityMülheim
Edith-Polland-Dülfer „ohne Titel“ um 1993 – 70 x 50 cm – Aquarell auf Zeichenkarton
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Petersburg
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Flamingos
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Musikergruppe
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Kartenspiel
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Nongkrong
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO happy Together
Edith Polland-Dülfer LEPORELLO Am Stehtisch
Edith Polland-Dülfer „o.T.“ Werkreihe enstanden in Calpe/Spanien, wo Edith Polland-Dülfer ein weiteres Atelier hatte – 2006 oder später – im Passepartout , Motive könnten aus Südafrika stammen – undatiert / unsigniert – ca. 20 x 13 cm (Recherchen laufen)

Von artnews

KuMuMü = Kulturmuseum Mülheim
GadR = Galerie an der Ruhr
ALIV = Alexander Ivo
MMKM = Museum Moderne Kunst Mülheim
KKRR = Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr
MKB = Mülheimer Künstler*innenbund