Hier ein kleiner Einblick in die Sammlung aus dem Nachlass der großen Mülheimer Malerin Edith Polland-Dülfer (1931-2018), der vom Mülheimer Kunstverein KKRR betreut wird.

Kuratierte Zusammenfassung: „E.P.D.“ – Werk, Kontext, Sichtbarkeit
1. Künstlerische Identität
E.P.D. steht als prägnantes Kürzel für die Künstlerin Edith Polland‑Dülfer (1931–2018). Es erscheint in:
- Signaturen auf Zeichnungen, Aquarellen und Porträts
- Archivmaterialien
- Presseberichten
- Ausstellungskontexten
- Digitalen Sammlungsseiten
Das Kürzel fungiert als Markenzeichen einer Künstlerin, die mit wenigen Strichen präzise Charaktere, Atmosphären und Bewegungen einfing.
2. Werkgruppen, die online sichtbar sind
A. Zeichnungen (Tusche / Feder)
- Schnelle, präzise Linienführung
- Häufig mit E.P.D. signiert
- Musikerporträts, Schauspieler, Alltagsszenen
- Reisezeichnungen (Tunesien, Ungarn, Spanien, Saarn)
B. Aquarelle
- Landschaften (Ruhrgebiet, Calpe, Saarn)
- Figurenstudien
- Stadtansichten
- Farbige, atmosphärische Arbeiten mit leichter, transparenter Technik
C. Porträts prominenter Persönlichkeiten
Viele davon signiert von den Dargestellten – ein Alleinstellungsmerkmal der Künstlerin.
Beispiele:
- Bernhard Minetti (während „König Lear“)
- Ray Charles
- Paul Simon & Art Garfunkel
- Chris Barber Band (komplette Band signiert)
- Peter Ustinow (Pressefoto + Porträt)
D. Leporellos & Reisebücher
- Mehrseitige, zusammenhängende Zeichnungsfolgen
- Dokumentation von Reisen, Konzerten, Theaterbesuchen
- Sehr charakteristisch für ihr mobiles Arbeiten
E. Dokumente & Archivmaterial
- Presseberichte
- Einladungskarten
- Gästebücher
- Ausstellungsflyer
- Schriftverkehr mit Museen
- Internationale Ausstellungshistorie
3. Sichtbare Signaturtypen
Online erscheinen folgende Varianten:
| Signatur | Kontext |
|---|---|
| E.P.D. | Standardkürzel, häufig bei Tuschezeichnungen |
| Edith Polland‑Dülfer | Vollsignatur, oft bei Aquarellen |
| E. Polland‑Dülfer | Varianten bei Porträts |
| Polland‑Dülfer | Bei späteren Arbeiten |
| E.P.D. + Jahreszahl | Typisch für Reisezeichnungen |
4. Institutionelle Sichtbarkeit
Die wichtigsten Orte, an denen E.P.D.-Material online sichtbar ist:
- Ständige Sammlung Edith Polland‑Dülfer (MMKM / RUHR GALLERY MÜLHEIM)
- Mülheimer Kunstverein KKRR (Nachlassbetreuung, Archiv, Ausstellungen)
- Offizielle Website der Künstlerin (Biografie, Werkgruppen, Zitate)
- Presseartikel & Dokumentationen (Lebensweg, Reisen, Musikporträts)
Diese Quellen bilden zusammen ein kohärentes öffentliches Bild der Künstlerin.
5. Kuratorische Einordnung
Edith Polland‑Dülfer ist online klar erkennbar als:
- Porträtistin mit außergewöhnlicher Live‑Zeichentechnik
- Reisekünstlerin, die Eindrücke unmittelbar festhielt
- Chronistin von Musik, Theater und Literatur
- Künstlerin mit internationaler Ausstellungshistorie
- Zeugin einer Epoche, deren Porträts oft von den Dargestellten selbst signiert wurden
Das Kürzel E.P.D. steht damit für eine präzise, schnelle, charakterstarke Handschrift, die sowohl dokumentarisch als auch künstlerisch eigenständig ist.

Die kleine Auswahl – nach Entstehungsjahr sortiert – soll einen Einblick in die Breite des Schaffens der Künstlerin geben. Die Auswahl wird fortlaufend ergänzt.
Alle Rechte liegen beim Mülheimer Kunstverein KKRR.



Bechteler, ansässig ab 1933 in Nasaker-Schweden, stud. als Meisterschüler u.a. bei Wilhelm von Zügel und bei Max Doerner an der Kunstakademie München. Edith Polland Dülfer war insbesondere vom Lebensstil des Malers mit seinem Künstlerhaus mit Dauerausstellungen und dessen Reiselust begeistert.
















